Neuigkeiten aus dem Netzwerk
Einreichung weiterer Projektanträge
Zum Jahreswechsel 2025/2026 wurden gleich drei weitere Projektanträge auf den Weg gebracht. An allen Vorhaben ist die TU Darmstadt als Forschungspartner beteiligt. Im Projekt „R+Glass“ kooperieren die Unternehmen Folienwerk Wolfen und ABT mit der TU Darmstadt. Ziel ist es, ein neues Verfahren zur Wiederverwendung und Aufwertung von rückgebautem Flachglas zu entwickeln. Im Projekt „MSKIBow“ möchte Viprotron gemeinsam mit der TU Darmstadt ein neues Verfahren zur Bestimmung der globalen Verwerfung von Glasscheiben entwickeln. Außerdem wurde der Projektantrag „Kantenqualität“ gemeinsam von Bohle, MDI, HEGLA und der TU Darmstadt eingereicht. Hier soll ein Entwurf einer europäischen Norm zur Bewertung der Kantenqualität von geschnittenen Kanten von Dünn- und Dickglas erarbeitet werden.
Wir freuen uns sehr über diese wichtigen Meilensteine und hoffen auf eine baldige Bewilligung der eingereichten Projekte, um gemeinsam innovative Lösungen für die Glasbranche voranzutreiben!

Netzwerktreffen in Hadamar
Am 18. und 19. September 2025 trafen sich die Partner von NextGlass in Hadamar und tauchte intensiv in die spannende Welt des Werkstoffs Glas ein. In der traditionsreichen Glasfachschule Hadamar bekamen wir die Möglichkeit, vom Handwerk bis zur modernen Gestaltung verschiedene Techniken wie Schweißen, Bemalen und Schleifen selbst zu erleben. Beim abendlichen Besuch im Glasmuseum im Schloss Hadamar beeindruckten uns zahlreiche Glasobjekte und innovative Experimente – im richtigen Licht kamen die Exponate besonders zur Geltung. Am zweiten Tag stand der Austausch im Mittelpunkt: Gemeinsam erarbeiteten wir eine Netzwerklandkarte, um Kompetenzen und Synergien im Netzwerk sichtbar zu machen. Anschließend diskutierten wir über aktuelle Herausforderungen in der Glasbranche und erörterten, wie die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Ausbildungsstätten und Forschung weiter gestärkt werden kann. Glasfertigung lebt vom Zusammenspiel aus Know-how, Kreativität und Technologie – und Ausbildungsstätten wie die Glasfachschule sind zentrale Partner der Branche. Das Netzwerktreffen zeigte, wie wertvoll diese Kontakte und der offene Austausch sind. Vielen Dank an die Glasfachschule, das Glasmuseum und alle Teilnehmenden für Inspiration und Gastfreundschaft. Glas ist kein Selbstläufer – es braucht ständigen Austausch, Zusammenarbeit und den Mut, Tradition mit Innovation zu verbinden.
Übergang in Phase 2

Zum 1. Juli 2025 ist unser Netzwerk erfolgreich in die zweite Phase gestartet. Damit wird das Netzwerk für weitere zwei Jahre durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert. Wir freuen uns sehr über die erneute Unterstützung und blicken gespannt auf zwei weitere innovative und erfolgreiche Netzwerkjahre zusammen mit unseren Partnern! Das Netzwerk läuft bis zum 30.06.2027.
Bewilligung des Projektes „Akustikfassade“
Wir freuen uns sehr, dass im Juni 2025 das erste Projekt aus dem Netzwerk bewilligt wurde. In dem Projekt „Akustikfassade“ entwickeln die Partner Hölscher, die Frankfurt University of Applied Sciences sowie die TU Darmstadt innovative, akustisch optimierte Fassadenelemente. Das Projekt hat eine Laufzeit von 2 Jahren.

Netzwerktreffen in Arnheim
Am 27. Januar 2025 starteten wir unser Treffen mit einer etwas anderen Stadtführung durch Arnheim – den Blick gerichtet auf Glasarchitektur. Dabei hatte unser Netzwerkpartner ABT bei sämtlichen Projekten seine Hände im Spiel. Zu den Stationen gehörten unter anderem die Bibliothek, welche mit einer beeindruckenden, terrassenartigen Struktur und gläsernen Architektur einen bereits mehrfach preisgekrönten Kulturkomplex darstellt, das Staatstheaters mit der modernen Glasfassade im Kontrast zur ursprünglichen Architektur, sowie eine gläserne Treppe. Das absolute Highlight erwartete uns jedoch in der Eusebiuskirche! Auf 60 m Höhe boten uns die vollständig verglasten Balkone eine atemberaubende Aussicht auf Arnheim und die Umgebung. Nach oben ging es mit dem einzigen Kirchturmlift Europas. Eine weitere spektakuläre Überraschung: Disneyfiguren als Wasserspeier, welche1962 vom Bildhauer Henk Vreeling geschaffen wurden. Den Abend ließen wir gemeinsam in einem Restaurant ausklingen – der ideale Start um das berufliche Alltagsgeschäft hinter sich zu lassen und den Fokus auf den Austausch mit den anderen Netzwerkpartnern zu richten.
Am zweiten Tag wurden die Teilnehmer von Juliana Grün, der Geschäftsführerin von ABT Deutschland, und Erwin ten Brincke herzlich am Hauptsitz des Unternehmens begrüßt. ABT ist ein unabhängiges Ingenieurbüro, die seit 1953 innovative und ganzheitlich durchdachte Lösungen entwickeln, um komplexe und einzigartige Ideen in die Realität umzusetzen. Genauso einzigartig und beeindruckend ist das Bürogebäude, der gewonnen Eindruck im Miteinander und die Gastfreundschaft des Unternehmens. Im weiteren Verlauf wurde gemeinsam über die angestrebten Technologiefelder und über den Übergang in die Phase 2 im Netzwerk diskutiert. Auch der Austausch in den Projektkonsortien kam nicht zu kurz und lieferte neue Impulse für die Ausarbeitung der Projektanträge. Im Rahmen des Netzwerks sind bereits sieben Projektideen entstanden, die derzeit weiter finalisiert werden, um eine Förderung zu beantragen. Es ist spannend zu sehen, wie sich durch persönliche Treffen die Zusammenarbeit im Netzwerk intensiviert und die Verbindungen unter den Partnern gestärkt wird. Fazit: Zwei Tage voller Inspiration, guter Gespräche und wertvoller Begegnungen.
Einreichung des ersten Projektantrags - Akustikfassade
Am 19. Dezember 2024 wurde der erste Projektantrag im Netzwerk eingereicht. Zu den Partnern in diesem Vorhaben gehören die Dipl.-Ing. Hölscher GmbH, die Frankfurt University of Applied Sciences sowie die Technische Universität Darmstadt. Gemeinsam streben sie an, innovative, akustisch optimierte Fassadenelemente zu entwickeln.
Bewilligung
Am 27. September 2024 wurde das Innovationsnetzwerk „NextGlass – Innovative Technologien für multifunktionale und nachhaltige Lösungen mit Glas“ offiziell vom Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) bewilligt. Das Netzwerk zielt darauf ab, durch innovative Ansätze in der Glasindustrie nachhaltige und vielseitige Lösungen zu entwickeln, die den Anforderungen der Zukunft gerecht werden. Mit der Förderung durch das ZIM wird „NextGlass“ als wichtiger Impulsgeber für die Entwicklung neuer Technologien und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen im Bereich Glasindustrie und -anwendungen fungieren. Mit der Bewilligung startet ein aufregendes Kapitel voller Möglichkeiten, Herausforderungen und innovativer Durchbrüche. Das Netzwerk ist bereit, neue Maßstäbe in der Glasindustrie zu setzen und zukunftsweisende Technologien zu entwickeln. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, kreative Ideen und den gemeinsamen Weg zu bahnbrechenden Lösungen, die die Branche nachhaltig verändern werden!
Kick-Off
Am 26. September 2024 fand das „Kick-Off“ des Innovationsnetzwerk erfolgreich statt. Dabei werden die bisherigen Erfolge der Zusammenarbeit vorgestellt: ein gelungener Definitionsworkshop und der Zusammenschluss der Partner in einem spannenden Netzwerk, bestehend aus 8 KMU, zwei Forschungseinrichtungen, zwei assoziierten Partnern und dem Netzwerkmanagement. Außerdem wurde der Stand der laufenden Projekte vorgestellt: Mit Jöckel Innovation Consulting (JÖIN) sollen Projekte aus den verschiedensten Bereichen im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) beantragt werden. Dafür konnte nach einer Aufklärung über administrative Aufgaben, nun auch wieder in einen kreativen Teil des Meetings gewechselt werden: es konnte eine gemeinsame Vision entwickelt werden. Unter dem Leitfaden „NextGlass verfolgt die Vision von nachhaltigeren und effizienteren Glasprodukten und Prozessen zur Etablierung und Optimierung der ganzen Wertschöpfungskette in Europa“ soll nun die Zusammenarbeit stehen. Schließlich konnte dazu noch ein passendes Logo ausgewählt werden, sodass NextGlass jetzt in Grün-Türkis-Tönen erstrahlt.
Letztlich sollten die Projektideen konkreter gefasst werden und es wurden spannende Projekte weiterentwickelt, wie etwa ein Konzept zur Glas-Wiederverwertung, die Weiterentwicklung eines Flachglas-Härtungsverfahrens, die Überwachung von Glasschneideprozessen, ein VIG-haltiges Kastenfenster und eine Messung der globalen ESG-Verwerfung. In allen Projekten konnten weitere Schritte gegangen und ein Ausblick für 2025 formuliert werden. Dabei dürfen wir für das nächste Jahr große Visionen und die Umsetzung innovativer Ideen erwarten!
Definitionsworkshop
Am 15.04.2024 fand der Netzwerk-Definitionsworkshop statt. In der TU Darmstadt stellten sich die Unternehmen in großer Runde zunächst vor. Danach gelang es in einem „lebendigen Soziogramm“ weitere Informationen unter den Netzwerkpartnern auszutauschen und einen größeren Fokus auf die Kernkompetenzen aller Partner zu legen.
Daraufhin wurde die Motivation hinter dem Netzwerk „NextGlass“ erläutert: sowohl außergewöhnliche Baukonstruktionen aus Glas als auch das Thema Nachhaltigkeit und Künstliche Intelligenz im Glasbau konnten hier begeistern.
Nach der Vorstellung des Prinzips solcher Netzwerke, konnte eine kreative Brainstorming-Runde gestartet werden. Dort wurde genauer erarbeitet, inwieweit KI und Sensorik, der Bereich dünnes und multifunktionales Glas und der Bereich Recycling und Qualitätssicherung abgedeckt werden können. Spannende Ideen ergaben sich dabei bereits für KI in der Messtechnik, Glas mit integrierter Energiegewinnung und zerstörungsfreien Messungen. Bleiben wir gespannt, welche innovativen Projekte sich daraus ergeben werden!